Wie finde ich den optimalen Futternapf für meinen Hund?

31.05.2019

Jeder Hund braucht einen Futternapf, aus dem er sein Futter fressen kann. 

Soweit - so klar. Doch aus welchem Material sollte ein Hundenapf bestehen und was gibt es sonst noch zu beachten, wenn Du einen neuen Hundenapf für Deinen vierbeinigen Liebling kaufen willst? 

Nun wird wohl kaum jemand auf die Idee kommen, seinem Hund das Futter in einer Glasschale anzubieten oder ein Schüsselchen vom besten Porzellan dafür zu nehmen. Zu groß ist die Gefahr, dass der Fressnapf kaputtgeht. Das wäre nicht nur schade für das teure Porzellan, sondern birgt auch Verletzungsgefahren für den Hund, wenn er Splitter verschluckt. Denn Hunde schieben ihre Futternäpfe gerne durch die Gegend, um auch noch den letzten Rest des leckeren Futters heraus zu lecken, wenn am Napf keine „Bremsvorrichtung“ angebracht ist. 

Besser geeignet, weil unzerbrechlich, sind hier schon Futternäpfe aus Edelstahl. Näpfe aus Edelstahl halten auch Attacken von Welpen oder Grobmotorikern aus, die schon mal den ganzen Napf zum Umkippen bringen. Nächster Vorteil von Näpfen aus Edelstahl ist, dass Du sie problemlos in der Spülmaschine reinigen kannst.

Welche verschiedenen Arten von Hundenäpfen gibt es?

Der Einzelnapf

Das Basismodell ist ein einzelner Napf, in dem Du entweder Futter oder Wasser für Deinen Hund bereit stellen kannst. Wie schon erwähnt, ist Edelstahl das Material der Wahl, weil es unzerbrechlich und leicht zu reinigen ist.

Damit der Hund den Napf nicht durch die Gegend schiebt, ist eine Gummibeschichtung am Boden sinnvoll.

Der Melamin Hundenapf von Happilax bietet das alles und hat darüber hinaus auch noch ein Gehäuse aus Melamin, in dem der Edelstahlnapf steht. Bei Melamin handelt es sich um einen hochwertigen Kunststoff, der besonders kratzfest und robust ist, weshalb er eine lange Lebensdauer verspricht.

Ein Fassungsvermögen von 700 ml reicht aus, um einen hungrigen großen Hund satt zu bekommen – für kleinere Fellnasen reicht es allemal. Auch wenn der Napf als Trinknapf benutzt wird, ist er für große und kleine Rassen geeignet.

Damit dein Hund sein Futter nicht auf dem Boden verteilen kann, gibt es passende Napfunterlagen, die Futter- und Wasserreste auffangen, wenn doch einmal etwas daneben geht. Meist sind diese Futtermatten aus Silikon und damit sehr pflegeleicht. Eine Napfunterlage kannst du separat unter die klassischen Näpfe legen, aber es gibt auch Futternäpfe, bei denen die Futtermatte direkt integriert ist und quasi als Ständer oder eben größerer Napfhalter fungiert. 

Der Doppelnapf

Der Doppelnapf ist ein sehr beliebtes Model bei Hundebesitzern, weil Du in so einer Futterstation gleich beides für Deinen kleinen Liebling bereit stellen kannst: Futter und Wasser. Selbstverständlich kannst Du auch zwei Einzelnäpfe nebeneinander aufstellen.

Wenn der Doppelnapf aber auch noch eine Napfunterlage hat, bietet das Dir und Deinem Hund weitere Vorteile. So haben zum Beispiel in der Futterbar von Happilax die beiden Edelstahlnäpfe durch die Silikon-Halterungen einen sehr stabilen Stand, während die integrierte Silikonmatte dafür sorgt, dass weder Futterreste noch Wasserspritzer den Boden um die Futternäpfe herum verschmutzen können. Und Dein kleiner Liebling kann seinen Futternapf mit Inbrunst ausschlecken, er wird es trotzdem nicht leicht schaffen, seinen Napf durch die Gegend zu schieben. 

Auch die Reinigung von Doppelnäpfen wie dem von Happilax ist völlig unproblematisch. Die Edelstahlnäpfe können für eine intensive Reinigung in die Geschirrspülmaschine, ebenso die Silikon-Halterungen. Wenn beide nicht sehr verschmutzt sind, reicht es aus, wenn sie mit einem feuchten Schwamm oder Lappen ausgewischt werden. Die Silikonunterlage kann ebenfalls mit einem feuchten Lappen abgewischt werden. Am besten machst Du das unter fließendem Wasser.

Und da ein kleiner Dackel kleinere Näpfe braucht als eine Dogge, gibt es die Happilax Futterbar in3 Größen mit 200 ml, 370 ml oder 700 ml Fassungsvermögen.

Jenseits der „normalen“ Futternäpfe bietet der Handel auch noch einige Spezialnäpfe an. Ob es sinnvoll ist, sich so einen Spezialnapf anzuschaffen, muss jeder Hundebesitzer selbst entscheiden.

Hundenapf für Langohren

Wenn Du einen Hund mit langen Ohren hast – wie zum Beispiel einen Cockerspaniel – kannst Du Dir für deinen Hund einen sogenannten „Langohr-Napf“ zulegen. Diese Näpfe sind sehr viel tiefer als normale Näpfe und sollen dafür sorgen, dass die Schnauze des Hundes weit in den Napf hineintaucht und dabei die langen Ohren nicht in das Futter hängen können.

Hundenapf für Schlinger

Wenn Du einen Hund hast, der das Futter in rasender Geschwindigkeit in sich hineinschlingt, kannst Du einen sogenannten Anti-Schling-Napf ausprobieren. Hier sorgen verschiedene Barrieren im Napf dafür, dass der Hund nicht sofort an große Mengen Futter herankommt und sich deshalb mehr Zeit für das Fressen nehmen muss.

Hundenapf für Welpen

Da sich Welpen ja gerne mal gleich ganz in den Futternapf stellen, um bequem an alles heranzukommen, kann man versuchen, den Kleinen bessere Tischmanieren beizubringen, indem man ihnen einen Napf mit Innenkranz anbietet.

Der Futterautomat

Wer seinem Hund nicht zu bestimmten Zeiten das Futter hinstellen will oder kann, weil er zum Beispiel im Schichtdienst arbeitet, der kann einen Futterautomaten benutzen. Hier sind die unterschiedlichsten Modelle auf dem Markt, die zum Beispiel auch Programmierungen von Fütterungszeiten ermöglichen.

Der erhöhte Futternapf oder der höhenverstellbare Futternapfständer

Diese Modelle sind in der Hundebesitzer-Community ziemlich umstritten. Anhänger sind der Meinung, dass sie ihrem Hund das Leben mit so einem höhenverstellbaren Futternapfständer einfacher machen – vor allem, wenn es sich um ältere Hunde mit Gelenkproblemen handelt, die sich dann beim Fressen nicht mehr so weit nach unten bücken müssen. Gegner führen das Argument ins Feld, dass erstens der Wolf in freier Natur auch keinen höhenverstellbaren Futterplatz hat und dass zweitens der Fressvorgang nur ein paar Minuten dauert und somit auch keine langfristige Entlastung des Hundes bei Gelenkproblemen bietet.

Der Reisenapf

Wenn Du mit Deinem Hund längere Ausflüge machen willst oder wenn ihr zusammen Urlaub machen wollt, dann ist die Anschaffung eines Reisenapfs sinnvoll, denn damit kannst Du Deinen Liebling auch unterwegs immer optimal versorgen. Reisenäpfe sind in der Regel kleiner und meist aus Silikon, sodass man sie zusammen falten und platzsparend mit auf Ausflüge, Wanderungen oder ausgedehnte Spaziergänge nehmen kann.

Von Happilax gibt es ein praktisches Reisenapf-Set, das nicht nur über eine Tasche verfügt, in der zwei faltbare Silikonnäpfe verstaut werden können. Im Lieferumfang sind auch Karabiner enthalten, mit denen Du die Tasche oder einzelne Näpfe zum Beispiel bequem am Rucksack befestigen kannst.

Fazit

Wer zum ersten Mal Hundenäpfe kauft oder sich neue Hundenäpfe anschaffen will, kann sich aus einem breiten Angebot genau die Modelle aussuchen, die für ihn und seinen Hund am besten geeignet sind.

Aber egal für welches Model Du Dich entscheidest, ein paar Kriterien sollten immer erfüllt sein:

  • Der Hundenapf sollte unzerbrechlich sein – hier eignet sich Edelstahl sehr gut als Material
  • Der Hundenapf sollte leicht zu reinigen sein – denn Hygiene ist auch für die Gesundheit Deines Hundes wichtig
  • Der Napf sollte möglichst nicht leicht durch die Gegend geschoben werden können - hier ist eine Gummibeschichtung am Boden des Napfes sinnvoll
  • Den gleichen Effekt erzielst du auch mit einer Silikonmatte, auf welche Du die Näpfe stellst. So eine Matte hat den zusätzlichen Vorteil, dass der Boden um die Näpfe herum nicht von Futterresten und Wasser verschmutzt wird

Im Angebot von Happilax findest Du empfehlenswerte Einzel – und Doppelnäpfe genauso wie einen Reisenapf und eine Napfunterlage.

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