Das passende Halsband für deinen Hund – auf diese Dinge solltest du unbedingt achten

11.01.2020

Für viele Hundebesitzer ist das Hundehalsband ein reiner Gebrauchsgegenstand. Das Halsband muss funktional sein und gut verarbeitet, damit es eine lange Lebenszeit hat. Darüber hinaus sollte es auch noch leicht zu reinigen sein. Und wenn die eigene Fellnase ein Wasserfan ist und in jede Pfütze hüpft, dann sollte das Hundehalsband am besten auch noch schnell trocknen.

Aber es gibt auch viele Hundebesitzer für die das Hundehalsband nicht nur ein Gebrauchsgegenstand ist, sondern auch dazu dient, den eigenen Hund herauszuputzen und zu schmücken.

Dem Hund dürfte es recht egal sein, ob er ein funktionales Hundehalsband aus Nylon tragen muss oder ein Luxusmodell aus weichem Nappa-Leder, das mit Strass-Steinen besetzt ist. 

Ich schreibe „tragen muss“, denn freiwillig würde wahrscheinlich kein Hund ein Halsband anlegen. Und so muss auch jeder Welpe erst daran gewöhnt werden, dass er ein Halsband tragen soll. 

Aber ein Hundehalsband ist wichtig, damit der Hund sicher an die Leine genommen werden kann. Denn auch im Leben eines Hundes, der aufs Wort hört, gibt es viele Situationen, in der er an der Leine sein muss. 

Da gibt es beispielsweise den Leinenzwang in freier Natur in den Sommermonaten, wenn die Wildtiere ihren Nachwuchs aufziehen und geschützt werden müssen. Auch bei einem Tierarztbesuch muss der Hund an die Leine. Und es existiert Leinenzwang in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bestimmten Teilen der Stadt, um nur einige Beispiele zu nennen.

Was muss ich beim Kauf eines Hundehalsbandes beachten?

Die richtige Größe

An erster Stelle steht natürlich die richtige Größe. Das Hundehalsband darf nicht zu eng sein, damit Dein Hund nicht gewürgt wird. Und es darf auch auf gar keinen Fall zu groß sein. Denn sonst hat sich Deine Fellnase schneller aus dem Hundehalsband herausgewunden als Du gucken kannst.

Sehr empfehlenswert sind Hundehalsbänder, die größenverstellbar sind. Mit einem größenverstellbaren Halsband kann Dein Hundewelpe zusammen mit dem Halsband wachsen und Du musst nicht alle paar Wochen ein neues besorgen. 

Wenn Deine Fellnase schon ausgewachsen ist, kann sich das Gewicht verändern - auch hier brauchst Du mit einem größenverstellbaren Halsband nicht gleich ein neues zu kaufen.

Da das Hundehalsband auf keinen Fall auf der Haut Deines Hundes scheuern sollte, kannst Du ein Hundehalsband kaufen, das zum Beispiel mit Neopren gepolstert ist.

Auch bei Happilax findest Du angenehm gepolsterte Halsbänder

Das Material

Als Material für Hundehalsbänder werden in der Regel Leder oder Kunststoffe wie Nylon verwendet. 

Relativ neu auf dem Markt sind Hundehalsbänder aus Biothane. Hierbei handelt es sich um ein Polyestergewebe, das mit Polyurethan ummantelt ist.

Im Angebot sind auch Mischformen. Also beispielsweise Lederhalsbänder, die mit Neopren gepolstert sind.

Vorteile von Hundehalsbändern aus Kunststoffen

  • langlebig
  • leicht zu reinigen
  • meist günstiger als Halsbänder aus Leder
  • trocknen schneller als Halsbänder aus Leder

Vorteile von Halsbändern aus Leder

  • sehen meist edler aus als Halsbänder aus einem Kunststoff
  • wenn sie gut gepflegt werden, bekommen sie Patina und halten sehr lange

Für den Hund macht es keinen Unterschied, ob das Halsband aus Leder ist und sehr stylisch aussieht – oder ob er ein Halsband aus Nylon tragen soll. Hier ist einzig und allein der persönliche Geschmack des Hundebesitzers ausschlaggebend.

Viel wichtiger für Deine Fellnase ist, dass das Halsband beim Tragen nicht stört. Und das würde es, wenn es zu eng ist und den Hund einschnürt. Auch die Breite des Halsbandes ist hier ein wichtiger Faktor. Wenn Deine Fellnase beispielsweise ein großer Berner Sennenhund ist, der 60 Kilo auf die Waage bringt, braucht er ein breiteres Halsband als ein kleiner Pekinese.

Reflektierende Halsbänder

Reflektierende Halsbänder sind vor allem für Hunde sehr sinnvoll, die frei laufen dürfen. Wer schon einmal in der Dämmerung mit einem schwarzen Labrador im Park unterwegs war, der weiß es sehr zu schätzen, wenn der Hund ein reflektierendes Halsband trägt, mit dem man ihn einfach besser sehen kann.

Auch bei Happilax gibt es reflektierende Hundehalsbänder

Halsbänder mit Zugentlastung

Wenn der Hund an der Leine zieht, und ganz besonders wenn er das ruckartig macht, weil er zum Beispiel glaubt, im hohen Gras eine Maus entdeckt zu haben, dann entsteht sofort Druck auf der Leine und damit auch auf dem Halsband. Die Leine strafft sich, das Halsband wird vom Hals des Hundes in Richtung Leine gezogen oder sogar geruckt. Das kann schmerzhaft für den Hund sein.

Damit kein Druck auf den Kehlkopf des Hundes ausgeübt wird, muss das Halsband richtig sitzen. Hier sind ein paar anatomische Kenntnisse vorteilhaft: der Kehlkopf Deiner Fellnase sitzt genau an der Stelle, an der der Kopf in den Hals übergeht. Ein gut angelegtes Halsband sitzt unter dem Kehlkopf.

Hilfreich sind hier auch Halsbänder mit Zugentlastung. Die Zugentlastung bewirkt, dass nach dem Anleinen der Verschluss des Hundehalsbandes auf den Rücken rutscht. So kann es nicht passieren, dass die Schnalle auf den Kehlkopf Deiner Fellnase drücken kann.

Bei diesem Halsband von Happilax siehst du ein Beispiel für ein Halsband mit Zugentlastung

Halsband oder Geschirr?

Das ist ein heiß umstrittenes Thema in der Hundebesitzer Community. Anhänger von Hundegeschirren argumentieren, dass die Hunde damit sicherer gehalten werden und es nicht passieren kann, dass schmerzhafter oder sogar gefährlicher Druck auf den Kehlkopf ausgeübt wird.

Das Argument ist allerdings nicht ganz richtig. Aufgrund der Anatomie des Hundes liegt der Kehlkopf – wie oben schon beschrieben – direkt an der Stelle, an der der Kopf in den Hals übergeht. Wenn das Halsband des Hundes richtig angelegt ist, kann eine Kehlkopfverletzung in der Regel nur dann auftreten, wenn der Hundebesitzer die Leine mit großem Krafteinsatz senkrecht nach oben zieht. Eine andere Gefahrenquelle ist das heftige Rucken an der Hundeleine, wenn der Hund den Kopf gesenkt hält.

Beide Bewegungen muss man als Hundebesitzer nicht machen und so spricht eigentlich auch nichts dagegen dem Hund kein Geschirr, sondern ein Halsband anzulegen.

Befürworter von Halsbändern betonen als großen Vorteil, dass der Hund mit einem Halsband einfach viel mehr Bewegungsfreiheit hat als mit einem Geschirr.

Letzten Endes ist das eine Entscheidung nach persönlichen Kriterien, die jeder Hundebesitzer selbst machen muss.

Hier findest du mehr Informationen zum Thema Geschirr versus Halsband und zu den verschiedenen Hundegeschirren

Das gilt auch für Halsbänder mit Stoppern

Halsbänder mit Stoppern haben den Vorteil, dass sie dem Hund ganz leicht über den Kopf gezogen werden können. Das ist sehr angenehm bei lebhaften Hunden, die aus lauter Freude auf den Spaziergang kaum lange genug still sitzen können, bis ihnen das Halsband oder das Geschirr angezogen worden ist.

Der Nachteil von Halsbändern mit Stoppern liegt auch klar auf der Hand: Wenn der Hund an der Leine zieht, zieht sich das Halsband enger um seinen Hals zusammen und kann ihn würgen.

Fazit

Hundehalsbänder sind nicht nur praktisch, sondern können auch Schmuck für jeden Hund sein. Das Angebot an Hundehalsbändern ist riesig! Bei der Anschaffung solltest Du darauf achten, dass das Halsband Deinem Hund gut passt und an der richtigen Stelle angelegt wird. Alles andere ist Geschmackssache!

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